Der Kampf mit der Kälte

author
2 minutes, 3 seconds Read

Kaltblütig zu sein war noch nie ein Zuckerschlecken. Ich habe immer eine leichte Jacke dabei, denn seien wir mal ehrlich, ein Zimmer mit 75 Grad ist die einzige Umgebung, in der ich mich nicht unwohl fühle. Meine Mitbewohner und ich führen jede Nacht und jeden Morgen einen Thermostatkrieg. Wenn ich aufwache, ist es auf dem Hof eiskalt, 60 bis 65 Grad. Ich drehe ihn sofort auf 70 Grad hoch und steige unter die Dusche. So komme ich mit einer normalen Temperatur aus der Dusche und habe nicht das Gefühl, dass sich Eiszapfen auf meiner Haut bilden.

Am schlimmsten ist es, wenn ein Professor warmherzig ist und es für eine Stunde oder so kein Entkommen gibt. Ich sitze dann mit gekreuzten Beinen da und versuche, die verbliebene Körperwärme zu konservieren. Jeder, der ein kaltes Gemüt hat, hat automatisch mindestens zwei Decken auf dem Bett liegen, damit man sich für das Mittagsschläfchen in die Wärme flüchten kann. Sogar bei Filmabenden mit Freunden lege ich mich mit einer Decke zu Bett. Wenn die Temperatur unter 75 Grad fällt, kann man darauf wetten, dass ich Yoga- oder Jogginghosen anstelle von Shorts trage. Aber lassen Sie mich nicht vom Winter anfangen. So sehr ich die Wintersaison auch liebe, die Kälte ist quälend. Wenn ich über meinen College-Campus laufe, ist die Kälte unerträglich, und ich verlasse mein Zimmer an jedem Tag mit mehr als 3 Schichten. Handschuhe sind ein Muss. Wenn man solche kauft, die man mit dem Handy benutzen kann, ist das gar nicht so schlimm! Dicke, flauschige Socken liegen in meinen Schubladen, denn es sind die einfachen Dinge im Leben, nicht wahr? Jede Gelegenheit, einen heißen Kaffee oder eine heiße Schokolade zu trinken, wird natürlich genutzt.

Das Aufwachsen in einer warmherzigen Familie war ein Kampf. Ich dachte, ich würde mich vielleicht an die konstanten 65 Grad zu Hause gewöhnen, aber das tat ich nie. Mir war ständig kalt. Als ich aufs College zog, dachte ich, ich könnte endlich meine eigenen kalten Bedürfnisse kontrollieren. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Meine Mitbewohnerin war extrem warmherzig und drehte die Heizung unter 65 Grad herunter! Unter 65!! Ich habe gelernt, dass ich meine Kaltblütigkeit nie überwinden werde, also verwöhne ich sie jetzt so gut es geht, anstatt zu versuchen, ihr zu entkommen. Wenn die meiste Zeit zu frieren mein größtes Problem ist, dann denke ich, dass ich ganz gut zurechtkomme.

Similar Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.