‚Firefox Reality‘ VR-Webbrowser bald auf Pico-Headsets

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Mozilla kündigte diese Woche auf der CES an, dass Firefox Reality, sein VR-Webbrowser, bald auf Pico-Headsets erscheinen wird.

Der Ende 2018 eingeführte Firefox Reality ist ein speziell für VR entwickelter Webbrowser, der die Möglichkeit bietet, das Firefox-Konto zu synchronisieren, Tabs zu senden, den Verlauf und die Lesezeichen zu synchronisieren und einfach eine kuratierte Auswahl an WebVR-Inhalten zu durchsuchen.

Zusammen mit Firefox Reality kommt Mozilla Hubs, die webbasierte soziale VR-Plattform, die beide irgendwann im ersten Quartal 2020 auf allen Pico-Headsets erscheinen sollen.

Hubs ermöglicht es Nutzern, einfach einem Hyperlink zu folgen, um schnell in einem angepassten virtuellen Raum zusammenzuarbeiten, der mit der Möglichkeit ausgestattet ist, 3D-Assets hochzuladen, in VR zu chatten und Dokumente und Fotos zu teilen. Der webbasierte Low-Poly-Social-Space ist sowohl für VR-Headsets als auch für Desktop-Webbrowser zugänglich und damit ein potenzielles Tool für Unternehmen, die nach einer schnellen Möglichkeit suchen, persönliche Meetings von der physischen in die virtuelle Welt zu verlagern.

Mit der bevorstehenden Veröffentlichung scheint Mozilla seine Bemühungen fortzusetzen, seine Reichweite im Segment der Standalone-Headsets zu vergrößern, da es zuletzt im vergangenen Sommer Firefox Reality für Oculus Quest gebracht hat. Firefox Reality unterstützt bereits Oculus Go, HTC Vive Focus und Google Daydream-Headsets, so dass der anhaltende Vorstoß zur Unterstützung neuerer Headsets ein gutes Zeichen für die allgemeine Gesundheit des Projekts ist. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels muss Firefox Reality noch auf Steam für PC-VR-Headsets veröffentlicht werden, da es zuvor für April 2019 angekündigt wurde.

Die Ankündigung erfolgte zeitgleich mit Picos Enthüllung der 6DOF-Standalones Neo 2 und Neo 2 Eye am Montag. Wie der Name schon andeutet, verfügt Neo 2 Eye über integriertes Eye-Tracking. Es wird also interessant sein zu sehen, ob Mozilla diese Funktionalität sowohl in den Webbrowser selbst als auch in Hubs integrieren wird.

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