William Shatner

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Fernseh- und Filmrollen

‚T.J. Hooker‘

Im Jahr 1982 übernahm Shatner in T.J. Hooker eine neue Hauptrolle im Fernsehen, als altgedienter Polizeibeamter, der auf den Straßenstrich zurückkehrt. Zu den Nebendarstellern gehörten Heather Locklear und Adrian Zmed als jüngere Polizisten, die mit Shatners Figur zusammenarbeiten und zu ihm aufschauen. Anders als die ursprüngliche Star Trek-Serie war T. J. Hooker beim Fernsehpublikum sofort beliebt.

Shatner blieb auch nach der Ausstrahlung von T. J. Hooker eine feste Größe im Fernsehen und wurde 1989 Moderator von Rescue 911. Dies war ein früher Einstieg in das Genre des Reality-Fernsehens, in dem Notsituationen nachgestellt wurden.

‚The Practice‘, ‚Boston Legal‘

Auf der Kinoleinwand trat Shatner als Moderator eines Schönheitswettbewerbs in Miss Congeniality (2000) und dessen Fortsetzung Miss Congeniality 2 (2005) mit Sandra Bullock auf. Im Jahr 2003 hatte er einen Gastauftritt als talentierter, aber exzentrischer Anwalt in The Practice. Seine Rolle als Denny Crane brachte ihm 2004 seinen ersten Emmy Award als herausragender Gastdarsteller in einer Dramaserie ein. Zuvor war er für seinen Gastauftritt in der Science-Fiction-Sitcom 3rd Rock from the Sun im Jahr 1999 nominiert worden.

Der Schöpfer von The Practice, David E. Kelley, schuf 2004 eine Spin-Off-Serie, Boston Legal, mit Shatners Figur Denny Crane. Der Anwaltspartner und Meisterprozessanwalt Crane fungiert als eine Art Mentor für Alan Shore (gespielt von James Spader). Für seine Arbeit in der Serie gewann Shatner 2005 seinen zweiten Emmy – dieses Mal als herausragender Nebendarsteller in einer Dramaserie. Weitere Nominierungen in dieser Kategorie folgten 2006 und 2007.

‚Shatner’s Raw Nerve‘, ‚Weird or What?‘

Im Jahr 2008 begann Shatner mit der Arbeit an ‚Shatner’s Raw Nerve‘, einer Promi-Interviewsendung auf dem Biography Channel. Danach arbeitete er an einem weiteren Projekt des Biography Channel mit dem Titel Aftermath with William Shatner, das sich auf die Geschichten von gewöhnlichen Bürgern konzentrierte, die über Nacht zu Berühmtheiten wurden, und moderierte außerdem das übernatürliche Thema Weird or What?

‚$#*! My Dad Says,‘ ‚Better Late Than Never‘

Im Jahr 2010 kehrte Shatner mit der kurzlebigen Serie $#*! My Dad Says, die auf einem gleichnamigen Twitter-Feed basierte, ins Sitcom-Fernsehen zurück. Seit 2015 moderiert er die US-Version der Stop-Motion-Serie Clangers und hatte im darauffolgenden Jahr einigen Erfolg mit der Reality-Reise-Serie Better Late Than Never an der Seite von Henry Winkler, George Foreman und Terry Bradshaw.

William Shatner

Foto: Justin Bettman

‚The UnXplained‘ auf HISTORY

Shatner ist Gastgeber und ausführender Produzent der HISTORY-Sachbuchserie The UnXplained, die am 19. Juli 2019 um 22 Uhr ET/PT Premiere hat. Die Serie befasst sich mit Themen, die die Menschheit seit Jahrhunderten vor Rätsel stellen, von mysteriösen Bauwerken und verfluchten alten Städten bis hin zu außerirdischen Sichtungen und bizarren Ritualen.

„Es ist eine faszinierende Show, die den Zuschauern glaubwürdige Antworten auf Fragen zu mysteriösen Phänomenen bieten wird, aber auch andere Theorien unerklärt lässt“, sagte Shatner.

Bücher

Shatner hat als Autor große Erfolge gefeiert. Während des Autorenstreiks von 1987 verwandelte er eine Drehbuchidee in einen Roman. Das Ergebnis war TekWar (1989), ein Science-Fiction-Werk über einen Privatdetektiv mittleren Alters, der im zweiundzwanzigsten Jahrhundert arbeitet. Weitere Tek-Titel folgten und wurden später für das Fernsehen adaptiert.

Außerdem arbeitete Shatner mit Judith und Garfield Reeves-Stevens zusammen, um eine Reihe von Star Trek-Romanen zu schreiben, und brachte die Science-Fiction-Serien Quest for Tomorrow und Samuel Lord auf den Weg.

Auch im Bereich der Sachbücher ist Shatner ein Veteran: Gemeinsam mit Chris Kreski schrieb er Star Trek Memories (1993) und Star Trek Movie Memories (1994). Er und Kreski arbeiteten auch zusammen an Get a Life! (1999) zusammen, das sich mit dem Phänomen der Star Trek-Fans befasst. Gemeinsam mit David Fisher verfasste der Schauspieler mehrere Sachbücher, darunter Up Till Now: The Autobiography (2008) und Live Long And…: What I Learned Along the Way (2018).

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